Der gemeinnützige Verein "Nostalgiebahnen in Kärnten" stellt sich vor

Ziele des Vereins

Der Verein „Nostalgiebahnen in Kärnten“ hat es sich zum Ziel gesetzt, technikgeschichtlich wertvolle Fahrzeuge aller Art zu restaurieren und nach Möglichkeit betriebsfähig zu erhalten.

 

Geschichte

Schon 1969 bildete sich in Kärnten eine Gruppe von Idealisten mit der Zielsetzung, sogenannte technische Kulturgüter der Nachwelt zu erhalten. Viele wertvolle Fahrzeuge wurden vor der Verschrottung gerettet, welche im heutigen ▸ Technikmuseum Historama ausgestellt sind oder bei der ▸ Lendcanaltramway in Klagenfurt besichtigt werden können. Lange Zeit konnte für diese Sammlung keine geeignete Unterbringung gefunden werden. Die geretteten Fahrzeuge waren im Freien auf einer Wiese im Klagenfurter Stadteil Fischl, auf einem Bauernhof und einige auch bei den Stadtwerken Klagenfurt hinterstellt.

1990 wurde der gemeinnützige Verein "Nostalgiebahnen in Kärnten – Museum für Technik und Verkehr" gegründet. Bei der Suche nach geeigneten Hallen fiel das ehemalige Kärntner Stahlwerk Kestag der Voest Alpine Gruppe ins Auge. Der Betrieb in Ferlach wurde 1986 stillgelegt. Ein großes Gelände mit ausreichend großen Industriehallen mit Gleisanschluss zum Bahnhof Ferlach, die zu leistbaren Konditionen zu haben waren, war genau das, was die Verantwortlichen des Vereins suchten. Mit tatkräftiger Unterstützung der Stadtgemeinde Ferlach gelang es, eine passende Halle zu erwerben und 1993 das Technikmuseum „Historama“ zu eröffnen. 1997 wurde das Heizhaus (Lokschuppen) St. Veit an der Glan von den ÖBB übernommen.

Um den Betrieb des ▸ Rosentaler Dampfzugs starten zu können, musste anfangs die Eisenbahnstrecke Weizelsdorf – Ferlach von den ÖBB angemietet werden. Auch die Dampflok war im ersten Betriebsjahr gemietet. Die Verbindung zwischen Bahnhof Ferlach und dem Historama meisterte zu Beginn ein einzelner angemieteter Saurer "Schnauzenbus". Nach und nach wurden eigene Lokomotiven und Wagen beschafft, hergerichtet und in Dienst gestellt. Die Strecke Weizelsdorf - Ferlach konnte – wieder mit Unterstützung der Stadtgemeinde Ferlach – 2002 erworben werden.

Die ▸ Wörthersee-Schiffe „Loretto“ und „Lorelei“ waren 1995 nach Wien verkauft worden und wurden bald stark beschädigt. In den Jahren 2001 und 2002 gelang es dem Verein „Nostalgiebahnen in Kärnten“, die beiden Schiffe zu erwerben, zurück nach Kärnten zu bringen und in zahllosen ehrenamtlichen Arbeitsstunden seetauglich aufzuarbeiten.

2008 wurde das Projekt „Kärntner Museumswerkstätte“ ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten, AMS Kärnten, Wirtschaftsministerium und der Kärntner Sparkasse finden hier langzeitarbeitslose Menschen eine sinnvolle Beschäftigung.

2010 wurde der Streckenabschnitt Bahnhof Ferlach – Technikmuseum Historama mit riesigem Aufwand in Eigenregie elektrifiziert. Seither fährt dort die Histotram, die ▸ historische Tramway des Vereins.

Heute ist das Historama das größte private technische Museum in Österreich und beherbergt mehr als 500 Exponate auf einer Ausstellungsfläche von 4.700 Quadratmeter und einer Hallenfläche von insgesamt 12.000 Quadratmeter.

Der Verein führt heute drei Museen, besitzt drei betriebsfähige Dampfloks, mehrere betriebsfähige Dieselloks, zwei betriebsfähige Elektroloks aus den 1930er Jahren, rund 20 Personen- und Güterwagen, zwei Straßenbahnstrecken mit gut einem Dutzend betriebsfähigen historischen Straßenbahnfahrzeugen, eine stolze Flotte von 14 betriebsfähigen ▸ Oldtimerbussen und zwei Schiffe am Wörthersee.

 

Ehrenamtliche Mitglieder

Der Verein "Nostalgiebahnen in Kärnten" hat heute über 300 Mitglieder in Österreich, in Deutschland, in Holland und in der Schweiz. Über 100 ehrenamtliche aktive Mitglieder arbeiten in ihrer Freizeit an der Restaurierung der noch nicht ausgestellten Fahrzeuge in der vereinseigenen Werkstätte, an der Adaptierung und Erweiterung der Ausstellungshallen, an der laufenden Verbesserung des Angebots, in den Museen und im Fahrbetrieb mit.

▸ Mitglied werden

 

Der Vorstand der "Nostalgiebahnen in Kärnten"

 

Obmann

Ing. Hans Georg PRIX

Obmann Stv.

Ing. Herbert TSCHUDNIG

Kassierin

Ines TSCHUDNIG

Kassier Stv.

Dipl. Ing. (FH) Johannes PRIX

Schriftführer

Adrian GERINGER, BSc

 

 
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